Alkohol während der Festtage: Gefahr!

By 24. Dezember 2018Unkategorisiert

Alkoholkonsum und Fahren passen nicht zusammen! Trunkenheit am Steuer ist die Ursache für zu viele Unfälle auf unseren Strassen während der Weihnachts- und Neujahrsfeiern.

Mit den Expertentipps unseres Partners TCS bist du auf der sicheren Seite.

Laut bfu-Statistik macht der Anteil der alkoholbedingten Unfälle zu Weihnachten 20% und zu Silvester 35% aller Unfälle aus, während er im Rest des Jahres 10% beträgt. Alkoholkonsum reduziert die Fahrtüchtigkeit. Schon ein Alkoholgehalt von weniger als 0,25 mg/l (Alkohol im Atem), entsprechend 0,5‰ (Alkohol im Blut), beeinflusst das Fahren.
Hier sind die Auswirkungen, die Alkohol auf den Körper haben kann*:

Von 0,2 bis 0,5‰
Die Aufmerksamkeit, Sehschärfe und Hörleistung sinken. Die Reaktionszeiten steigen ebenso wie die Tendenz, Risiken einzugehen.

Von 0,5 bis 1‰
Das Gleichgewicht ist gestört, die Reaktionszeit steigt merklich, die Nachtsicht und die Konzentration sind vermindert. Hemmungen werden abgebaut und die Neigung, seine Fähigkeiten zu überschätzen, nimmt zu.

Von 1 bis 2‰
Sprachstörungen, Verwirrung, Orientierungsschwierigkeiten, Tunnelblick. Die Augen passen sich langsamer an Licht und Dunkelheit an.

Mehr als 2‰
Gedächtnislücken, Bewusstseinsstörungen, Verlust der motorischen Koordination. Risiko einer akuten Alkoholvergiftung mit Lähmung und Atemstillstand.

Wer unter Alkoholeinfluss fährt, muss sich der möglichen Folgen bewusst sein. Das Risiko eines Unfalls, d.h. andere oder sich selbst zu verletzen oder sogar andere oder sich selbst zu töten, ist stark erhöht. Darüber hinaus sind die rechtlichen und finanziellen Auswirkungen oft dramatisch, ganz zu schweigen von den sozialen Folgen. Dies ist eine strafbare Handlung, die keine Nachsicht geniesst. In der Schweiz beträgt der maximal zulässige Alkoholgehalt während der Fahrt 0,5‰ (Alkohol im Blut), was 0,25 mg/l (Alkohol in der Atemluft) entspricht. Um eine Tragödie zu vermeiden, ist die einfachste Regel, vor dem Fahren keinen Alkohol zu trinken, und erst recht nicht, wenn Müdigkeit oder Stress zu spüren sind.

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