Fahrlehrer finden: So findest du einen echten Experten

Auf dem Weg zum Führerausweis gibt es viele Hindernisse zu bewältigen. Eines davon ist die Suche nach einem geeigneten Fahrlehrer. Hier verraten wir dir, welche Kriterien bei der Wahl eines Lehrers entscheidend sind und worauf du bei der Suche achten solltest.

Billig ist nicht immer gut

Die Preise pro Fahrstunde variieren stark. Während man bei einigen Fahrschulen CHF 85.- für eine 50-Minuten-Lektion zahlt, sind es andernorts CHF 95.- oder gar CHF 100.-. Man ist schlecht beraten, sich aus dem Bauch heraus für das günstigste Angebot zu entscheiden: Experten geben zu bedenken, dass ein günstiger Fahrlehrer mehr arbeiten muss, um auf einen akzeptablen Lohn zu kommen. Manche Instruktoren sind deshalb gereizt und verlieren mit ihren Fahrschülern schnell die Geduld.

Unser Tipp: Wer eine qualitativ hochwertige Fahrausbildung anstrebt, sollte daran denken, dass Qualität Geld kostet – auch und gerade beim Fahrlehrer. Der Schweizerische Fahrlehrerverband (SFV) empfiehlt seinen Mitgliedern einen Stundentarif von CHF 90.-. Was viele Fahrschüler nicht wissen: Der obligatorische Verkehrskundeunterricht ist darin nicht inbegriffen.

Üblich ist, dass der Fahrlehrer die Gebühr vor der Fahrstunde kassiert. Die Kosten für die Fahrlehrer-Versicherung, über die der Schüler mitversichert ist, sowie die Administrationskosten werden extra berechnet – häufig in Form eines einmalig zu zahlenden Betrages. Hier solltest du dich auf CHF 100.- bis CHF 150.- einstellen.

Von Gutscheinen und Discount-Angeboten auf Schnäppchenportalen solltest du generell Abstand nehmen. Auf derartigen Webseiten werden mitunter 10 Fahrstunden für CHF 500.- angeboten. Das Problem: Die Fahrlehrer verkaufen so viele Coupons, dass es inzwischen Wartelisten gibt. Zudem werden nicht genommene Fahrstunden häufig nicht zurückgezahlt, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Achte auf eine seriöse Ausbildung

Die meisten seriösen Fahrlehrer sind im bereits erwähnten Schweizerischen Fahrlehrerverband (SFV) organisiert. Gehört der Lehrer zusätzlich einer kantonalen Fahrlehrervereinigung an, kann man davon ausgehen, dass er eine seriöse Ausbildung und ein gewisses Mass an Erfahrung vorweisen kann. In der Regel wird auf der Webseite der Fahrschule angegeben, ob eine solche Mitgliedschaft besteht.

Auf der anderen Seite bedeutet eine fehlende SFV-Mitgliedschaft nicht zwingendermassen, dass der betreffende Fahrlehrer sein Handwerk nicht beherrscht. Wenn dir ein Lehrer von mehreren Kollegen empfohlen wird, solltest du in Erwägung ziehen, dieser Empfehlung zu folgen. Eine Ausnahme sind sogenannte «Fahrlehrer aus dem Amateurlager», die mit ihren privaten Autos Fahrschüler ausbilden.

Höre dich im Freundeskreis um

Einer der besten Wege zu einem guten Fahrlehrer ist, Freunde und Bekannte um Rat zu fragen. Es ist nicht allzu schwer, jemanden zu finden, der gerade das Billett gemacht hat. Taucht bei deinen Erkundigungen ein Name häufiger auf, ist es eine gute Idee, sich mit diesem Fahrlehrer in Verbindung zu setzen.

Es schadet nicht, zusätzlich eine Internetrecherche durchzuführen. Wenn du in einer grösseren Stadt lebst (z.B. in Winterthur, Bern oder Zürich), findest du mit Sicherheit einige Webseiten, auf denen Fahrschüler, die gerade das Autofahren lernen oder schon den Führerausweis besitzen, ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Ebenfalls aufschlussreich sind Meinungen auf Bewertungsportalen. Auf solchen Seiten findest du manchmal auch eine Übersicht der aktuellen Preise.

Wenn du den kürzesten Weg nehmen willst, empfehlen wir dir, dich auf fahrschule.ch zu registrieren. Unsere Plattform bietet dir eine praktische Suchmaschine, mit der du in wenigen Sekunden eine geeignete Fahrschule finden kannst. Den ersten Termin bei deinem Fahrlehrer kannst du bequem online buchen.

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