Lernfahrausweis ab 17: Was Fahrschüler wissen müssen

Im Frühjahr 2017 gab das Bundesamt für Strassen einen Vorschlag in die Vernehmlassung, der landesweit für Aufsehen sorgte: Jugendliche sollten künftig schon ab 17 Jahren einen Lernfahrausweis erhalten können. Die neue Regelung tritt voraussichtlich gegen Mitte des Jahres 2019 in Kraft. Welche Auswirkungen die Gesetzesänderung auf deine Fahrausbildung hat, erfährst du auf dieser Seite.

Neue Lernphase von 12 Monaten

Die wichtigste Neuerung im Zusammenhang mit der Absenkung des Mindestalters stellt die Einführung einer 12-monatigen Lernphase dar. Der Bundesrat verspricht sich davon mehr Verkehrssicherheit. Die Überlegung: Je mehr begleitete Fahrten vor der praktischen Prüfung stattfinden, desto mehr reduziert sich das Unfallrisiko. Die neue Regelung greift allerdings nur, wenn der Antragsteller das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Anders gesagt: Jugendliche, die zum Zeitpunkt der Antragstellung 17 bis 19 Jahre alt sind, treten nach dem Erhalt ihres Lernfahrausweises automatisch in die einjährige Lernphase ein.

Unbefristete Gültigkeitsdauer

Sowohl der Lernfahrausweis als auch die Theorieprüfung sind in Zukunft für einen Zeitraum von 24 Monaten gültig. Derzeit wird der Lernfahrausweis ausschliesslich an Personen mit einem Mindestalter von 18 Jahren ausgegeben. Personen, die jünger als 25 Jahre sind, müssen vor der praktischen Autoprüfung mindestens ein Jahr lang mit einer Begleitperson geübt haben. Für ältere Inhaber von Lernfahrausweisen fällt diese Vorgabe weg.

Erst die Theorie, dann die Praxis

Eine weitere Neuerung ist die Absenkung des Mindestalters für die Anmeldung zum Verkehrskundeunterricht (16 statt 17 Jahre). Wie heute umfasst dieser auch künftig 8 Einheiten (Lektionen), die in der gewählten Fahrschule (z.B. in Zürich oder Winterthur) stattfinden. Ein Kurs umfasst 4 mal 2 Stunden und wird von einem Fahrlehrer geleitet. Nur wer die Bestätigung des Fahrlehrers vorlegen kann, wird zur Fahrprüfung zugelassen. Der Unterricht ist ausserdem Voraussetzung, um sich für die Theorieprüfung anmelden zu können. Wenn diese bestanden ist, kann der Lernfahrausweis beantragt werden.

Geänderte Vorschriften zur Weiterbildung

An der zweistufigen Fahrausbildung, die 2005 eingeführt wurde, will der Bundesrat festhalten. Neu ist dagegen, dass die Weiterbildung nur noch einen Tag in Anspruch nimmt. Dabei soll künftig vor allem die Vollbremsung geübt werden – ein Manöver, das im Strassenverkehr nur sehr selten ausgeführt wird. Bislang mussten Neulenker zwei Weiterbildungstage absolvieren. Der Fahrschüler hat für die Weiterbildung sechs Monate Zeit (gerechnet ab dem Tag der Fahrprüfung). Wie bisher kann die praktische Prüfung erst nach dem 18. Geburtstag abgelegt werden. Der Fahrausweis wird weiterhin für 3 Jahre auf Probe ausgestellt.

Niedrigere Kosten für die Fahrausbildung

Die Abschaffung des zweiten Weiterbildungstages ist nach Aussage des Bundesamtes für Strassen eine Reaktion auf negative Rückmeldungen zum zweiten Kurstag. Viele Neulenker, so die Verantwortlichen, ärgern sich sowohl über die inhaltliche Ausgestaltung der Weiterbildungsmassnahme als auch über die hohen Kosten für den Kurstag. Ein weiterer Kritikpunkt ist der zusätzliche Verwaltungsaufwand, der die Kosten für den Bund in die Höhe treibt. Durch die neue Regelung, so das Bundesamt für Strassen, werden sich die Kosten für die Fahrausbildung deutlich reduzieren. Zudem sollen künftig nur noch 17 statt 24 Lektionen beim Fahrlehrer besucht werden müssen.

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